Konsum-Kompass

Informieren, Entdecken, Mitmachen

Wie entsteht eine Jeans? Welche Rohstoffe stecken im Handy und wie werden sie gewonnen? Wie kann ich meine Wohnung einrichten? Wie bin ich umweltfreundlich mobil? Und: Wie kann die Stadt der Zukunft aussehen? Zu diesen und vielen weiteren Fragen liefert die interaktive Ausstellung "KonsumKompass" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt Antworten und Denkanstöße. 

In acht verschiedenen Konsumbereichen des Alltags - von Haushalt über Medien und Kleidung bis hin zu Reisen und Mobilität - sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, sich über 16 Mitmachstationen mit den globalen Zusammenhängen ihres Konsumverhaltens zu beschäftigen. Spielerisch erforschen sie die Ausstellung in überdimensionalen Einkaufstüten, durch Türspione, im Modellhaus, hinter Klapptafeln, mit Produktscanner oder in der Jeansstation und im grünen Reisebüro.

Auf diese Weise erfahren sie, wo so alltägliche Dinge wie ihre Jeans oder ihr Handy herkommen und wer diese für sie unter welchen Bedingungen herstellt. Dabei lernen sie auch Label wie den Blauen Engel und das Fair-Trade-Siegel kennen, ebenso Begriffe wie Car-Sharing und Up-Cycling. Unter dem Motto "Nutzen statt Besitzen", "Tauschen statt Kaufen" oder "Mieten" und "Leihen" präsentiert die Ausstellung aber auch attraktive Alternativen zum Neukauf und gibt viele Anregungen für das eigene Konsumverhalten.

Ausstellung
bis 25. Juni 2017

Öffentliche Führungen
jeweils sonntags, 12 - 13 Uhr:
19. März (Opa-Oma-Enkel-Tag), 16. April, 21. Mai und 18. Juni 2017

Kinderführungen
jeweils sonntags, 14 - 16 Uhr
2. April, 7. Mai und 4. Juni 2017

Eine Ausstellung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Kooperation mit dem Umweltbundesamt.

 

 

 

Muslime in Deutschland
Fotoausstellung, Preisträger des Zenith-Fotopreises 2014

Bunt und vielfältig? So stellt sich das muslimische Leben in Deutschland in einer Fotoausstellung des zenith-Fotopreises dar. zenith, die "Zeitschrift für den Orient", und die Mercator-Stiftung hatten 2011 dazu aufgerufen, das facettenreiche Leben der Muslime in Deutschland zu fotografieren. Rund 70 Bilder aus diesem bundesweiten Wettbewerb zeigt die Wanderausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Neben Fotoreihen der Preisträgerinnen und Preisträger sind ausgewählte Bilder anderer Mitbewerber zu sehen. 84 Teilnehmer - Muslime und Nicht-Muslime - haben sich dem Thema genähert. Darunter sind professionelle Fotografen ebenso wie Studierende und fotobegeisterte Amateure. Inszenierte und dokumentarische Fotos, fragen Blicke von außen oder Erklärungsversuche von innen ergeben ein Gesamtbild unterschiedlicher künstlerischer Ansätze.

Die Bilder ermöglichen kaleidoskopartige Einblicke in den Alltag und die Lebenswelt von Muslimen in Deutschland - in der Wohnung, auf der Straße, im Beruf, in der Schule oder in der Freizeit. Kai Löffelbein gewann mit "Fremde Heimat" den ersten Preis. Die Fotostrecke zeigt Kinder auf einem Spielplatz, Jugendliche in einer Teestube, ein kurdisches Ehepaar im Flüchtlingsheim. "Ein Gefühl der Fremde und des Unwillkommen-Seins" wolle er mit den Fotos vermitteln, so der Preisträger. Agata Szymanska-Medina (2. Preis) erzählt mit ihren Fotos die Geschichte eines jungen Palästinensers, der seit einem Jahr in Deutschland zwischen alter und neuer Heimat lebt. Den dritten Preis gewann Feriel Bendjama, die sich mit Kopftuch und verschiedenen Accessoires in einer Bildserie selbst porträtierte: "In meiner Arbeit reflektiere ich meine persönlichen Beobachtungen und Berührungen mit dem Kopftuch", sagt sie über ihre Arbeit.

Die Fotografien ergeben zusammen ein sehr vielschichtiges Bild und lassen die unterschiedlichen und bunten Ausdrucksformen muslimischer Kultur in Deutschland erkennen.

Eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.


Ausstellung
3. März bis 25. Juni 2017

 

 

  

 Fünf Jahre neuer Kleinflecken - Ein Platz mit vielen Gesichtern

Der neue Kleinflecken wird fünf Jahre alt! Nach 15-monatiger Bauzeit war der umgestaltete Platz im Mai 2011 mit einem Festwochenende gefeiert worden. Diesem Datum widmet sich eine Ausstellung in der Fensterfront des Museums Tuch + Technik: "Fünf Jahre neuer Kleinflecken - Ein Platz mit vielen Gesichtern". Auch Schaufenster rund um den Platz und in der Lütjenstraße sind Ausstellungsorte. 

Gezeigt wird eine Auswahl großformatiger Bilder, die der "Runde Tisch Kleinflecken" in den vergangenen Jahren in den "Flecken-Fenstern" des alten Marktmeisterhauses präsentiert hat. Alle Bilder haben den Kleinflecken zum Thema: den Wochenmarkt auf dem Platz in den 50er/60er Jahren, die Neumünsteraner Gilden, die hier zu ihren traditionellen Vogelschießen antreten, den Flecken in den verschiedenen Jahreszeiten, die Lederindustrie am Platz, den Kleinflecken auf alten Postkarten und fotografische Schätze aus den privaten Alben einiger Anlieger. Bei zahlreichen Bildern in den 22 Fenstern der Museumsfront handelt es sich um Schwarz-Weiß-Fotografien des früheren Pressefotografen Walter Erben.