TuchTechnik – FarbeLicht
Installation von Gisela Meyer-Hahn 

Licht, Farbe und Raum – aus diesen Elementen komponiert die Künstlerin Gisela Meyer-Hahn faszinierende Projekte und Installationen. Beispiele ihrer Arbeiten werden von Mitte Oktober bis Januar 2018 im Museum Tuch + Technik in Neumünster zu sehen sein.

Den Auftakt bildete am 10. Museumsgeburtstag, 13. Oktober 2017, eine LichtKlang-Aufführung von Gisela Meyer-Hahn und dem Berliner Cellisten Sonny Thet im Theatersaal der Stadthalle Neumünster. In die dafür entwickelte Komposition aus Licht, Farben und Klängen wurden die Geschichte des entstehenden Museums und -als Improvisation- die Entstehung eines Gewebes, wie es im Museum erlebbar ist, eingeflochten. Die aktuelle auf dieses Werk aufbauende Kunstinstallation wird vom 17. Oktober bis zum 28. Januar 2018 im Museum gezeigt.

Gisela Meyer-Hahn lebt und arbeitet in Pinneberg als freischaffende Künstlerin. Die Diplom-Designerin entwickelt Konzepte und Objekte mit dem Schwerpunkt komplexer Erscheinungen und Wirkung des Phänomens Farbe und seiner Zusammenhänge mit der gesamten Sinneswahrnehmung. Es entstehen Raum-, Farb- und Lichtprojekte für Außen- und Innenräume, die durch künstlerische Wandlung immer wieder neu erlebbar sind. Meyer-Hahns Projekte wurden im In- und Ausland realisiert, installiert, ausgestellt und ausgezeichnet. Für Neumünster erarbeitete sie eine umfangreiche Textilinstallation über den Kuhberg.  

Termine

17. Oktober 2017 bis 28. Januar 2018
Temporäre Kunstinstallation im Museum Tuch + Technik

Sonntag, 28. Januar 2018, 17 bis 19 Uhr
Finissage der Installation, Kosten: 8 Euro

 

 

 

"Das Passt!" - Kleiderwahl im Wandel
Eine Ausstellung des Tuchmacher Museums Bramsche 

Sich kleiden, das Passende auswählen, sich anziehen. Dieser Vorgang ist zwar alltäglich, aber auch komplex: Kleidung sollte die Persönlichkeit ihrer Träger repräsentieren, zum Anlass und zum Körper passen und sich gut anfühlen. Die Auswahl ist oft eine Gratwanderung zwischen gesellschaftlicher Anpassung und individuellem Statement. Das Thema "Kleiderwahl im Wandel" greift eine Ausstellung des Tuchmacher Museums Bramsche auf, die das Museum Tuch + Technik zeigt.

Die Praxis, mit der Kleidung ausgewählt wird, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten start verändert. Kleidung wurde zur immer preiswerteren Massenware, die Moden wechseln schnell. Das spiegelt sich nicht nur in der Vermarktung, sondern auch in den Lebensgeschichten einzelner Kleidungsstücke wider. Früher wurden sie lange getragen, zeigten sichtbare Lebensspuren. Heute entsorgt man sie, teilweise noch ungetragen, schon nach kurzer Zeit. Konnten bei der Hausschneiderei oder in der Umkleidekabine der Kaufhäuser Stoffe, Passform und Sitz haptisch überprüft werden, so findet die Auswahl im "dressing room" der Online-Shops nur noch im Kopf statt. Neben der Tendenz zu "fast fashion", billig produzierter Kleidung, die von meist jüngeren Kunden tütenweise erworben und anschließend in "shopping hauls" im Internet präsentiert wird, wächst auf der anderen Seite auch das Interesse am Schneidern sowie an sozial und ökologisch verantwortungsbewusst hergestellter Kleidung.

Die Ausstellung zeigt ein Themen-Spektrum von der Veränderung der Konfektionsgrößen über den passenden Zuschnitt bis hin zur Massenproduktion von Jeans. Ausgestellt werden aber auch Kleider, die Geschichte(n) erzählen, historische Schneiderbüsten oder Schnittmuster, die es vielen Frauen ermöglichten, eigene Kleidung zu nähen - egal in welcher Konfektionsgröße.

Eröffnung
Donnerstag, 9. November 2017, 19.30 Uhr

Ausstellung
10. November 2017 bis 25. Februar 2018

 

 

VORSCHAU

 

 

 

Junge Fotografen in europäischen Museen
Ergebnisse eines Wettbewerbs

Ausdrucksstarke Farbkombinationen, überraschende Perspektiven und ideenreiche Fotomontagen zeigt das Museum Tuch + Technik in dieser Sonderausstellung. Die Fotografien gehören zu den preisgekrönten Bildern des gleichnamigen internationalen Wettbewerbs (Runde 2016) für Kinder und Jugendliche, der einmal im Jahr vom Stadtmuseum Koszalin, Neumünsters polnischer Partnerstadt, und dem Museum Tuch + Technik ausgerichtet wird. Gezeigt werden 75 Fotografien von 44 jungen Fotografen und Fotografinnen.

Die Ausstellungseröffnung im Museum Tuch + Technik ist gleichzeitig Start für die nächste Wettbewerbsrunde. Gefragt sind Fotos oder kurze Filme, die in Museen, Ausstellungsräumen und auch in Depots und Nebenräumen oder außerhalb der Museen entstanden sind. Auch einzelne Ausstellungsstücke oder das Museumsgebäude können Thema sein. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler bis zum Alter von einschließlich 18 Jahren. Die Arbeiten werden von der Zentraljury in Koszalin bewertet. Hier finden Sie die Ausschreibung und die Anmeldeunterlagen (Anmeldung Fotocast)

Ausstellung
16. November 2017 bis 14. Januar 2018

 

 

 

Was heißt schon alt?
Wanderausstellung des Bundesministeriums für Familie,Senioren, Frauen und Jugend

Die vorherrschenden Altersbilder in unserer Gesellschaft beruhen noch auf der Wahrnehmnung vorheriger Generationen und werden oft mit Krankheit und Defiziten verbunden. Aber gerade in den letzten Jahrzehnten hat sich die Generation der Älteren erheblich verändert. Dieses Thema wird in einer Ausstellung aufgegriffen. Das Seniorenbüro präsentiert in Kooperation mit dem Museum Tuch + Technik eine Wanderausstellung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit verschiedenen Bildern zum Alter. Es geht darum, ein neues und differenziertes Bild vom Alter und Altern aufzuzeigen. 

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 24. November 2017, 14 Uhr

Ausstellung
25. November bis 17. Dezember 2017