Mitmachausstellung

Mathematik zum Anfassen
Spannende Experimente zum Ausprobieren - Wanderausstellung des Mathematikums Gießen

Hier sind Ausprobieren, Experimentieren und Anfassen ausdrücklich erwünscht. In der Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ gibt es unter anderem eine Seifenblase zum Reinschlüpfen, eine stabile „Leonardo“-Brücke ganz ohne Scharniere und Schrauben, einen schwebenden Stein über dem „Abgrund“, geometrische Körper zum Selberbauen, ein Spiegelbuch, eine Schablone zum Verschlüsseln von Nachrichten und vieles mehr. Die Ausstellung im Museum Tuch + Technik bringt große und kleine Besucher nicht nur zum Staunen. Sie öffnet auch einen spielerischen Zugang zur Mathematik. Nicht Formeln, Zahlen und Computer sind entscheidend, sondern das eigenständige Erkunden und Denken.

Insgesamt zeigt die Wanderausstellung des „Mathematikums Gießen“ 19 Stationen mit 30 Experimenten. Sie richtet sich an alle Menschen ab circa sechs Jahren, allein oder in Gruppen, zum Beispiel Schulklassen, besonders ab Klasse 3. Das „Mathematikum Gießen“ ist das erste mathematische Mitmachmuseum der Welt. Es begeistert jährlich etwa 150.000 Besucher. Die beliebtesten Experimente haben die Organisatoren in der Wanderausstellung zusammengestellt. Die interaktiven Exponate spiegeln eine große Themenvielfalt wider. Die Besucher erwartet eine Mischung aus Aktion und Konzentration, aus Handeln und Denken, aus Einsicht und Vergnügen.

Ein umfangreiches Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte, Referendare, Studierende sowie Schülerinnen und Schüler ergänzt die Wanderausstellung in Neumünster. (IQSH, Veranstaltungsnummer MAT0670)

Die Ausstellung im Museum Tuch + Technik wird gezeigt in Kooperation mit der NORDMETALL-Stiftung.

 

 

Eröffnung
Donnerstag, 21. März 2019, 19 Uhr, Eintritt frei

Ausstellung
22. März bis 25. August 2019

 

Informationen

Informationen für Schulen

Flyer

Lehrerfortbildungen

Gruppen werden gebeten, sich anzumelden,
um Wartezeiten zu vermeiden: Telefon 04321 - 559 58 0

 

 

Vortrag zur Ausstellung "Mathematik zum Anfassen"

Professor Albrecht Beutelspacher: Faszinierende Experimente im Blickpunkt

Technisch gesehen ist ein gutes mathematisches Experiment höchst einfach, im besten Fall ist es jedoch der Anstoß, ein enormes geistiges Potential zu entfalten. Wer es ausprobiert, entwickelt Vorstellungen, bekommt Einsichten. Professor Albrecht Beutelspacher, Gründer des Mathematikums Gießen, zeigt bei seinem Vortrag im Museum Tuch + Technik, dass sich die Faszination der Mathematik auch im Umgang mit realen Objekten und Experimenten zeigt. In seinem interaktiven Vortrag führt er zahlreiche Experimente live durch. Die meisten davon sind so entwickelt, dass die Zuhörer sie anschließend selbst nachvollziehen können. Dabei geht es sowohl um geometrische Figuren und Körper als auch um den Umgang mit Zahlen.

Der Vortrag gehört zum Rahmenprogramm der Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“, die – gefördert von der NORDMETALL-Stiftung – noch bis zum 25. August 2019 im Museum zu sehen ist.

Professor Albrecht Beutelspacher ist Professor für Geometrie und Diskrete Mathematik am Mathematischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen und Leiter des Mathematikums Gießen. Dort hat auch die Wanderausstellung „Mathematik zum Anfassen“ ihren Ausgangspunkt. Beutelspacher wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Communicator Preis für herausragende Leistungen in der Vermittlung seiner Wissenschaft in die Öffentlichkeit.

Termin
Donnerstag, 25. April 2019, 18 Uhr, Eintritt frei

 

 

 

InfoTruck am Museum Tuch + Technik
Der InfoTruck, das mobile Berufsberatungszentrum der Arbeitgeberverbände NORDMETALL und AGV NORD, macht am Museum Tuch + Technik Station. Der 20-Meter-Sattelschlepper und sein auf zwei Ebenen ausfahrbarer Auflieger bieten modernste Berufsorientierung mit Multimedia-Präsentationen, Hightech-Experimenten und persönlicher Information durch die Berater an Bord. Auf zwei Etagen mit insgesamt 80 Quadratmetern Fläche bietet er Platz für eine ganze Schulklasse. Der InfoTruck soll Interesse wecken für die Berufe der Metall- und Elektroindustrie.

Termin
Dienstag bis Donnerstag, 25. bis 27. Juni 2019
An den drei Tagen stehen in der Zeit von 9 bis 14.30 Uhr jeweils drei 90-minütige Zeitfenster für insgesamt 9 Klassen zur Verfügung.

Freitag, 28. Juni 2019
9 bis 11.45 Uhr: geöffnet für die Öffentlichkeit ohne Anmeldung

Das Angebot ist kostenlos. 
Anmeldung erforderlich: Museum Tuch + Technik, 04321 - 559 58 


Weitere Informationen unter: www.meberufe.info
 

Flyer InfoTruck

 

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Installation

Fate, Destiny und Self Determination
Schicksal, Vorsehung und Selbstbestimmung

Schicksal, Vorsehung und Selbstbestimmung: Die Installation „Fate, Destiny and Self-Determination“ besteht aus drei Teilen: zwei Wandteppichen, zwischen denen viele unregelmäßige Webstücke in verschiedenen Höhen positioniert frei im Raum zu schweben scheinen – als ob eine Tapisserie auseinanderreißt und wieder zusammenfindet. Das Besondere an dem Projekt: Die vielen einzelnen Formen wurden von Weberinnen und Webern aus aller Welt beigesteuert, bisher kamen 762 Formen aus 39 Ländern zusammen. 453 Personen haben das Projekt bis heute mitgestaltet. Und die Installation wächst, denn immer noch werden neue Einsendungen akzeptiert. Nach Stationen in Kanada, USA, China, Uruguay und Irland zeigt das Museum Tuch + Technik das Werk vom 26. Oktober bis 31. März 2019.

Organisiert wurde und wird die Installation von Line Dufour. Die Kanadierin hat sie 2013 entworfen, initiiert und das erste Hauptstück selbst gewebt. Es ist ein Beispiel für die gegenwärtige Tapisserie-Kunst, in der Weber und Designer ein und dieselbe Person sind. Das Abschluss-Stück hingegen wurde nach und nach von ganz unterschiedlichen Personen gewebt – vom Laien bis zum Profi. Es ist eine Referenz an die traditionelle Herstellung von Wandteppichen, in der viele Weber zugleich oder nacheinander an einem Teppich webten, mit dem künstlerischen Entwurf aber nicht befasst waren.

Als Absolventin des Ontario College für Kunst und Design, der Universität von Guelph und der Universität von Toronto hat Line Dufour an zahlreichen Ausstellungen vor allem in Nordamerika teilgenommen. Sie ist bekannt durch Vorträge, Publikationen und Workshops. Durch die finanzielle Unterstützung des Ontario Arts Council wurde das Projekt „Fate, Destiny and Self-Determination“ ermöglicht. Line Dufour dokumentiert ihre Arbeit auf ihrem Blog und bei facebook.

 

Installation
bis 31. März 2019

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