Angebandelt - ein Date mit der Schürze

Sind Schürzen heute bereits ausgestorben? Mitnichten! Nicht nur in der Vergangenheit, auch in der Gegenwart werden Schürzen von verschiedenen Personen getragen: im Beruf genauso wie im Alltag. Ob im Garten, beim Kochen, auf Volksfesten oder in der Freizeit – die Schürze ist noch lange kein Fossil. Oft nimmt sie für ihre Träger und Trägerinnen eine persönliche und emotionale Bedeutung ein. Sowohl ältere als auch jüngere Frauen, Männer wie Kinder besitzen Schürzen. Diese haben ganz verschiedene Funktionen. Sie schützen die Kleidung, gewähren Prestige, sind Teil einer Arbeitsuniform oder dienen der Zierde.  Um die Vielfalt eines alltäglichen Kleidungsstücks geht es in der Ausstellung „Angebandelt – Ein Date mit der Schürze“. Im Schürzenladen können die Besucher Berufsschürzen bestaunen und anprobieren, ein Stammbaum zeigt auf, welche Schürzen in einer Familie vorkamen. Viele Exponate stammen direkt aus Neumünster oder der Umgebung. Die Geschichten dazu werden von ihren Besitzern erzählt. Die Sonderausstellung ist in Kooperation mit dem Stadtmuseum Deggendorf und dem Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft der Universität Regensburg entstanden. Die Ausstellungseinheiten wurden von Studierenden des Fachs erarbeitet.

Termine
Eröffnung: Donnerstag, 27. Oktober 2016, 19 Uhr
Ausstellung: 28. Oktober 2016 bis 5. Februar 2017

Öffentliche Führungen
jeweils sonntags, 12 bis 13 Uhr, Eintritt plus 2,50 € Führungsgebühr
20. November 2016, 18. Dezember 2016, 15. Januar 2017

Sonntagskinder
jeweils sonntags, 14 bis 16 Uhr, Eintritt plus 2,50 €
Führungen für Kinder mit anschließendem Kreativangebot
6. November 2016, 4. Dezember 2016, 8. Januar und 5. Februar 2017

Erzählfrühstück
Sonderführung durch die Ausstellung mit anschließendem Kaffeetrinken
24. November 2016, 10 - 12 Uhr, 15 €
Anmeldung VHS, 04321 - 70 76 90

Alle Termine finden Sie auch in unserem Kalender.

 

 

 

Junge Fotografen in europäischen Museen
Ausdrucksstarke Farbkombinationen, überraschende Perspektiven und ideenreiche Fotomontagen zeigt das Museum Tuch + Technik in der Sonderausstellung "Junge Fotografen in europäischen Museen". Die Fotografien gehören zu den preisgekrönten Bildern des gleichnamigen internationalen Wettbewerbs (Runde 2015) für Kinder und Jugendliche, der einmal im Jahr vom Stadtmuseum Koszalin, Neumünsters polnischer Partnerstadt, und dem Museum Tuch + Technik ausgerichtet wird. Zu den ausgestellten Bildern gehören auch Werke aus Neumünster, die von Schülerinnen und Schülern der Klaus-Groth-Schule und der Alexander-von-Humboldt-Schule aufgenommen wurden. 
Die Ausstellungseröffnung im Museum Tuch + Technik ist gleichzeitig der Start für die nächste Wettbewerbsrunde. Gefragt sind Fotos oder kurze Filme, die in Museen, Ausstellungsräumen und auch in Depots und Nebenräumen oder außerhalb der Museen entstanden sind. Auch einzelne Ausstellungsstücke oder das Museumsgebäude selbst können Themen sein. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler bis zum Alter von einschließlich 18 Jahren. Die Arbeiten werden von der Zentraljury in Koszalin bewertet. Die prämierten und ausgezeichneten Preisträger nehmen an einem internationalen Fotoworkshop in Mielno an der polnischen Ostseeküste teil.

Termin
Ausstellung: verlängert bis 22. Januar 2017

 

 

 

 

 Fünf Jahre neuer Kleinflecken - Ein Platz mit vielen Gesichtern


Der neue Kleinflecken wird fünf Jahre alt! Nach 15-monatiger Bauzeit war der umgestaltete Platz im Mai 2011 mit einem Festwochenende gefeiert worden. Diesem Datum widmet sich eine Ausstellung in der Fensterfront des Museums Tuch + Technik: "Fünf Jahre neuer Kleinflecken - Ein Platz mit vielen Gesichtern". Auch Schaufenster rund um den Platz und in der Lütjenstraße sind Ausstellungsorte. 

Gezeigt wird eine Auswahl großformatiger Bilder, die der "Runde Tisch Kleinflecken" in den vergangenen Jahren in den "Flecken-Fenstern" des alten Marktmeisterhauses präsentiert hat. Alle Bilder haben den Kleinflecken zum Thema: den Wochenmarkt auf dem Platz in den 50er/60er Jahren, die Neumünsteraner Gilden, die hier zu ihren traditionellen Vogelschießen antreten, den Flecken in den verschiedenen Jahreszeiten, die Lederindustrie am Platz, den Kleinflecken auf alten Postkarten und fotografische Schätze aus den privaten Alben einiger Anlieger. Bei zahlreichen Bildern in den 22 Fenstern der Museumsfront handelt es sich um Schwarz-Weiß-Fotografien des früheren Pressefotografen Walter Erben.