Aufbruch im Osten - Fotografien von Harald Schmitt
Eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
in Zusammenarbeit mit Harald Schmitt

Im November 2019 jährt sich der Mauerfall zum 30. Mal. Aus diesem Anlass zeigt das Museum Tuch + Technik die Ausstellung "Aufbruch im Osten", eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.
Die Aufnahmen des ehemaligen stern-Fotografen Harald Schmitt dokumentieren Widerstandsmomente im Osten im Zeitraum von 1978 bis 1991: Von den ersten Protesten streikender Arbeiter auf der Danziger Lenin-Werft, über die ersten Friedensgottesdienste in Dresden bis zur Entmachtung von Michail Gorbatschow.

Durch die Verknüpfung der Fotos aus der DDR mit denen aus umliegenden kommunistischen Staaten wird deutlich, wie sehr die Entwicklung in der DDR und in den osteuropäischen Ländern ineinandergriffen. Die Fotos von Menschen und Orten des Umbruchs lassen die großen Veränderungen in diesem Jahrzehnt, die Europa und die Welt geprägt haben, spürbar werden.

Harald Schmitt arbeitete nach seiner Ausbildung zum Fotografen unter anderem bei der Agentur "sven simon" in Bonn. Von 1977 bis 2011 war er festangestellter Fotograf beim Magzin "stern". In diese Zeit fiel sein Aufenthalt in der DDR von 1977 bis 1983.

Harald Schmitt wurde sechs Mal mit dem "World Press Award" für seine Fotografien ausgezeichnet.

Ausstellungseröffnung
30. Oktober 2019, 19 Uhr, Eintritt frei
Einladung


Ausstellung
31. Oktober 2019 bis 2. Februar 2020